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Trockener Boden eines Sees

Ein paar praktische Anregungen

Ich hoffe das ich das Wesentliche bei der Blockaden Ablösung in den letzten Artikeln gut transportieren konnte. Als nächstes möchte ich gern ein paar Anregungen aus der Praxis als Beigabe dazu geben.

Welche Themen können mit dem „Rette dich selbst! – Werkzeug“ angegangen werden?

Nun, im Grunde genommen alle. Je nach Thema wird das zu einer reinen Fleißarbeit. Nachdem ich schon eine ganze Weile mit diesem Tool an meinen Baustellen gearbeitet hatte, wurde mir klar das „Jeder negative Gedanke seinen Ursprung in einem wie auch immer gearteten Konflikt hat!“. Zumindest wenn es ein negativer Gedanke ist, der in letzter Konsequenz nicht dem lebensbejahendem Selbstschutz dient. (Angst vor einem tödlich tiefem Abhang ist Gesund!)

Aber zum Beispiel, die bei Männern häufig stark ausgeprägt Ansprech- Angst im Bezug auf „Partnerschaft“, wäre ein Thema, das man angehen kann. Dabei müsste das Thema (welches oben auf den Bogen geschrieben wird) der Ablösung lauten: „Die Blockade balancieren, die mich beim Flirten aus meiner Mitte bringt.“.

Vielleicht lebt jemand in einer unharmonischen Beziehung mit einem anderen Menschen. Thema:“Blockaden auflösen die mein natürliches „Sein“ in meiner Beziehung behindern.

Vielleicht spürt jemand das er es einfach nicht schafft sich selbst aufrichtig und authentisch zu lieben. Thema: „Die Herzblockade balancieren, die meine bedingungslose Selbstannahme verhindert. „

Systemkritik: Kritik am Außen zu üben, ist natürlich in Wahrheit immer ein Konflikt im Innern, der sich im Außen darstellt. Balanciere alle Blockaden die dich das Staats- System als hinderlich oder feindlich definieren lassen. Wir müssen unser System nicht kritisieren oder demontieren. Es ist das Ergebnis unserer „Volks-Vermeidungs-Strategie“. Wir müssen UNS ändern, dann ändert sich auch das, was wir gemeinschaftlich erschaffen.

Ab jetzt gibt es nur noch Ausreden…

Du siehst, es ist eine reine Gehirnübung. Wenn man es richtig anstellt, kann man mit diesem Tool so gut wie alles bearbeiten. Es kommt auf die eigene Reife (der Ich-Struktur) an. Der unbedingte Wille mit all seinem „Sein“ ins Licht zu wollen, ist Grundvorrastsetzung. Hat man das erst mal so richtig durchdrungen, versteht man, das man von nun an keine Hindernisse mehr im Leben haben wird. Nur noch Themen für die nächste Blockaden Auflösung. Mit diesem Werkzeug kann man sprichwörtlich mit dem energetischen Kopf durch die energetische Wand gehen.

Ab jetzt ist es deine eigene Entscheidung, wie schnell du Fortschritte machst. Das ist leichter gesagt als getan. Denn dieses Werkzeug wird auch deine Vermeidungsstrategie triggern. Wenn du es ernst meinst, wirst du Augenblicke erleben, in denen du spontan todmüde wirst. So müde, das du die Ablösung einfach nicht weiter machen kannst. In diesem Fall empfehle ich dir, eine Ablösung für das Vermeidungsverhalten „spontane Müdigkeit“. Funktioniert recht gut.

Wie man größere Themen bearbeitet

Natürlich habe ich mich irgendwann auch mal daran begeben mein Suchtverhalten in Bezug auf Tabak zu balancieren. Als erstes habe ich also mein Thema definiert. Anschließend habe ich getestet wieviele Blockaden mit dem Wunsch zu Rauchen zusammenhängen.

Habe ich mehrere Blockaden beim Thema rauchen zu bearbeiten?
Test: Ja

Mehr als 2 Blockaden?
Test: Ja

Mehr als 3 Blockaden?
Test: Ja

(An dieser Stelle kann man das ganze ruhig beschleunigen)
Sind es mehr als 10 Blockaden? Mehr als 20 Blockaden? Mehr als 30 Blockaden?
Letztendlich bin ich dann auf 34 Blockaden zum Thema rauchen gekommen.

Ich habe dann zwei Tage lang diese 34 Blockaden aufgelöst. Das war eine tolle Übung, weil ich das „Blockaden -auflöse -Schema“ dann wirklich im Kopf hatte. Dazu kam der Effekt, das der „Sucht-Druck“ massiv abgenommen hat. Ich konnte richtig spüren, wie sich das Rauchen von einer psychischen Sucht, zu einer reinen körperlichen Sucht verändert hatte. Um diese letzten Reste aus sich raus zu holen bedarf es nochmal reichlich Arbeit. Es funktioniert, ist aber wirklich anstrengend.

Alleine das ausbalancieren der psychischen Suchttrigger dürfte aber jedem der das Rauchen aufgeben möchte, derartig viel Power beim durchsetzen geben, das ein abgewöhnen dadurch deutlich weniger innere Arbeit bedeutet.

Fazit

Vorerst habe ich eigentlich alles beschrieben was unbedingt notwendig ist, um an sich zu arbeiten. Alles weitere würde an dieser Stelle tief in den Kaninchenbau führen. Das meiste erklärt sich bei der Arbeit von selbst. Solltest du gezielt Fragen haben, kannst du mich gern anschreiben. Wahrscheinlich werde ich diese Fragen nutzen, um weitere erläuternde Artikel zum Thema zu schreiben.

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