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Der Kinesiologische Ringfingertest

Der Kinesiologische Muskeltest

Die Artikel bis hier hin sollten dich innerlich auf die „korrekte“ Spur setzen. Dir ein funktionierendes Mindset aufzeigen. Rein „technisch“ ist es nicht besonders schwer den Muskeltest zu erlernen. Ich habe diesen Test schon häufig Menschen gezeigt die mit einem Lachen reagierten, wenn sie merkten das es wirklich funktioniert.

Jedoch bringt die Erkenntnis, das es funktioniert auch klare Konsequenzen mit sich. Den wenn es funktioniert, haben wir eine klare Instanz in uns, die wir bezüglich bestimmter Entscheidungen zu Rate ziehen könn(t)en. Einige Menschen haben dann ganz plötzlich nicht mehr den Mut oder inneren Willen zum testen.

Für mich und in meiner Realität funktioniert der Muskeltest hervorragend. Ich habe aber auch schon einigen Menschen diesen Test gezeigt und für Sie funktionierte das Ganze nicht. An der Stelle wird klar warum ich im ersten Artikel über „glaubwürdige Prozesse“ geschrieben habe. Wer versucht einen „Stress-Test“ zum „Wahrheits- oder Zukunfts- Test“ zu machen wird scheitern. Die Absicht (bitte immer lebensbejahend) mit der getestet wird ist entscheiden. Aber, zunächst möchte ich dir ein wenig beschreiben worum es geht.

„Setz dich bitte, ich habe eine schlechte Nachricht für dich!“

Ich hoffe das, das noch nie jemand zu dir gesagt hat. Aber warum sagen wir den überhaupt „Setz dich besser hin!“? 
Weil es landläufig mehr oder weniger bekannt ist, das bei wirklich schlechten Nachrichten, Menschen einfach mal die Knie weg sacken können. Oder ihnen wird kurz schwindelig. Diesen spontanen „Leistungsabfall“ fängt man besser im sitzen ab. 

Für mich ist das ein klarer Beweis dafür, das emotional aufgeladene Nachrichten einen direkten Einfluss auf den Körper haben. Genauer gesagt auf das muskuläre System. Dabei wirken Nachrichten die von uns negativ aufgefasst werden schwächend auf die Muskeln. Gute Nachrichten haben tatsächlich den gegenteiligen Effekt. 

Du kannst das für dich in der Realität überprüfen. Nimm einen schweren Gegenstand und halte ihn auf Augenhöhe mit gestrecktem Arm fest. Sage dabei in dich hinein „Nein! Nein! Nein!. Stoppe die Zeit wie lange du den Gegenstand auf Augenhöhe halten konntest. Mache nun den gleichen Test und sage freudig in dich hinein: Ja! Jaaa! JAAAAAA! Wenn ich das mache, kann ich den Gegenstand deutlich länger hoch halten. Eignet sich auch als netter Partytrick mit Wetteinsatz. 😉

Die eigenen Muskeln als „Biofeedback System“

Wahrscheinlich wird ein richtiger Wissenschaftler jetzt mit dem Kopf schütteln. Mit Biofeedback ist nämlich in der Regel eine Apparatur gemeint, die einem mithilfe von (z.B.) gemessenen Gehirnströmen eine Information liefert, die normalerweise nicht abrufbar wäre.  Im Grunde macht der Muskeltest das gleiche, nur ohne Apparatur. Alles was es braucht ist deinen Willen, und deine Muskeln. 

Wir gehen also davon aus das unser muskulärer Kreislauf auf bestimmte Informationen gestärkt oder geschwächt reagiert. Negative Informationen lassen die Muskeln „schwächer“ anfühlen. Positive Information stärken sie.

Es gibt beispielsweise Zahnärzte, die ihren Patienten verschiedene Materialien in die Hand des ausgestreckten Armes legen. Bei Amalgam kann man beobachten das der Arm leicht absinkt, bei Gold bleibt alles stabil. Dabei kann es sich in der Praxis nur um wenige Millimeter unterschied handeln. Es ist also Feingefühl beim „testen“ gefragt.

Es gibt zahlreiche Artikel, Videos und Berichte zum Kinesiologischen Muskeltest. Spontan fallen mir auch mindestens fünf verschiedenen Variationen des „Selbsttests“ ein. Ich habe in diesem Artikel weder vor dich vom Muskeltest zu überzeugen, noch dir eine umfassenden Überblick über alle Testvarianten zu geben. Das würde den Rahmen sprengen.

Meine Artikel sind so schon mehr als lang genug. Falls du also mehr wissen willst, empfehle ich dir, die Internet  Suchmaschine deiner Wahl. Michael Prgomet hat sich auf Youtube dem Thema angenommen.

Die eigenen Finger als „Körper -Google“

Es gibt den Muskeltest in der Variante die Muskeln eines „Patienten/Klienten“ zu befragen. Oder als „Selbsttest Variante“ . Das erstere ist logischerweise für zwei Personen gedacht, die zweite Variante für einen allein. Wir interessieren uns zum eigenständigen Blockaden lösen hauptsächlich für den Selbsttest. Ich persönlich nutze den „Ring-Test“ und werde diesen kurz beschreiben. Achtung, der Selbsttest verleitet auch schnell zur Selbstverarsche! Man muss schon in die richtige Richtung WOLLEN!

 Forme die Zeigefinger und die Daumen deiner Hände zu ringen. Lege diese Ringe ineinander. Im nächsten Schritt werden beide Arme auseinander gezogen während man mit schwachem Druck die beiden Ringe der Finger geschlossen hält. Bei einer Information die „deinen Körper“ (Körperbewusstsein) stresst, sollte es dir schwerer fallen bzw. unmöglich sein die beiden Ringe geschlossen zu halten. Sie öffnen sich unwillkürlich und du hast beide Hände wieder frei.

Bei einer Information die dein System nicht stresst, solltest du keine Probleme haben die beiden Ringe geschlossen zu halten. Dein Muskulärer Kreislauf muss keine zusätzliche Energie aufwenden um die widersprüchliche Nachricht zu verarbeiten etc.. Deine Muskeln bleiben stabil oder ungeschwächt.

Was? Ja! Nein! Doch! OOOOoooohhhhhh

Der Einfachheit halber definieren wir nun die beiden möglichen Ergebnissen als >>Ja<< oder >>Nein<<. Später wollen wir fragen stellen wie: „Habe ich eine Blockade aufschwimmen?“. Der Körper liefert dann eine >>Ja<< oder >>Nein<< Antwort.

Versuche nun also folgendes. Nimm einen normalen Alltagsgegenstand wie einen grünen Kugelschreiber und lege ihn vor dir auf den Tisch. Als nächstes fragst du dich selbst: „Ist dieser Kugelschreiber grün?“ und ziehst an den Ringen. Je nachdem ob die Finger geschlossen bleiben oder sich öffnen, weißt du nun wie dein System speziell für dich antwortet.  Dann stellst du die Frage: „ist dieser Kugelschreiber blau?“.

Da du mit deinen Augen überprüfen kannst wie das Ergebnis bei „wahr“ und „unwahr“ ausgesehen hat, weißt du nun ob geschlossen bleibende Ringe für dich >>Ja<< oder >>Nein<< bedeuten. Ich habe festgestellt das, das häufig für verschiedene Menschen unterschiedlich ist. Für einige bedeuten „geöffnete Ringe“ >> Ja<<, für andere „geschlossene Ringe“. Ich empfehle an dieser Stelle das, du für dich die Variante benutzt, die sich für dich „natürlich“ oder auch „logisch“ anfühlt. Es geht darum, das du für dich, schnell und sicher deinen Körper befragen kannst.

Nochmal der klare Hinweis. Wir befragen mit diesem Test keine ominösen Energien, sondern unser Körperbewusstsein. Dies ist kein Wahrheitstest, sondern ein Stresstest. Daher liefert dir der „Kugelschreiber Test“ im technischen Sinne auch keine „wahr“ oder „unwahr“ Antwort, sondern eine „Muskeln reagieren gestresst“ oder „Muskeln reagieren ungestresst“ Antwort. In der praktischen Arbeit ist es jedoch dreimal zugänglicher mit „Ja und Nein“ antworten zu arbeiten. 

Und jetzt noch ein paar Feinheiten 

Um die Ergebnisse korrekt zu interpretieren ist es sehr hilfreich sich Selbst über ein paar Spielregeln des Ganzen klar zu werden. 

  1. Dein Körper hat mit seiner Antwort immer Recht. Es ist deine Aufgabe zu verstehen wieso er Recht mit der Antwort hat (z.B wollen Vermeidungsstrategien erkannt werden). Wir wollen kein präzises Wahrheits-Findungs-Instrument. Sondern wir wollen wissen wie der innere Glaubenssatz zu bestimmten Themen ausgestaltet ist. 
  2. Dein Körper kann dir nur beantworten was er auch wissen kann. Damit meine ich, alles was er auch erlebt hat. Auch Informationen aus dem Säuglingsalter oder dem Mutterleib werden auf die Art abrufbar. Wie sich der Bitcoin -Kurs entwickeln wird kann er dir dagegen nicht sagen. Aber du kannst natürlich fragen ob dein Körper gestresst oder ungestresst auf fallende Kurse reagieren wird. 
  3. Wir testen immer mit strengen ethischen und moralischen Ansprüchen. Wir testen nicht „Hat meinem Gast das Essen meiner Frau geschmeckt?“. Es ist durchaus möglich das wir sogar eine korrekte Antwort auf die Frage erhalten. Unbewusst nehmen wir sehr wohl war ob sich jemand Essen reinwürgt hat oder ob es ihm geschmeckt hat. Wir testen auch keine Lottozahlen oder stellen fragen über die Zukunft!!!! Hast du an solchen Fragen Interesse, ist das am ehesten noch ein Hinweis dafür, das du dir und deinem Leben nicht vertraust. Für Zukunftsfragen funktioniert Tarot oder eine Glaskugel wahrscheinlich besser. 
  4. Der Muskeltest ist kein Partytrick. Er dient nicht dazu Informationen zugänglich zu machen, die uns nichts angehen. Bleib in deiner eigenen Story. Ich habe mal auf einer Party per Muskeltest erfragt, welche Spielkarte mein gegenüber aus einem verdeckt liegenden Kartenstapel gezogen hat. Beim ersten Versuch habe ich die korrekte Karte ertesten können. Für den Rest des Abends funktionierte es dann nicht mehr. Meine persönliche Lehre: Mein Körper wollte mir zeigen das ich dem Test trauen darf. ABER: Der Muskeltest ist kein Partytrick!
  5. Achte exakt darauf mit welcher Absicht du deine Frage stellst. Folgst du einer egoistischen Absicht oder geht es dir darum deinen inneren, emotionalen Haushalt zu balancieren. Stellst du deine Frage weil du etwas vermeiden willst was dir Angst macht oder weil du die Blockade lösen willst, die verhindert das du dich aufrichtig deinem Angst-Konflikt stellen kannst. Wenn die Antworten deiner Testung dich verwirren, gehe in dich und überprüfe deine Frage. Noch viel wichtiger, überprüfe mit welcher Absicht du fragst. Hast du deine Absicht ergründet, frage dich mit welcher Absicht du diese Absicht verfolgst. (Die Frage nach der Absicht deiner Absicht eröffnet dir deine „unbewusste Absicht“. )
  6. Die Antworten deines Körpers folgen einem einfachen Schema. Er wird dir IMMER Antworten liefern, die für dich in der aktuellen Erfahrung, das größte seelisch -geistige Wachstumspotenzial beinhalten. Es ist enorm wichtig das zu verstehen! Du kannst dich zum Beispiel selber im Supermarkt fragen ob dein Körper lieber einen Apfel oder eine Milchschnitte will. Es kann durchaus sein das dein Körper eine Milchschnitte bevorzugt. Wenn dir dann später zuhause schlecht von dem Chemie Riegel wird… wirst du zukünftig nicht mehr fragen brauchen, ob Apfel oder Milchschnitte. Die Antwort liegt auf der Hand. Somit hat dir dein Körper auf die Art eine Lehre erteilt und du kannst in Zukunft weniger testen und mehr aus deinem gesunden Wissen schöpfen. Möglicherweise leidet jemand unter Magersucht. Auch in diesem Fall könnte der Körper ein >>Ja<< für den Chemie Süßkram geben. Dank des Tests kann jemand sich vielleicht erlauben, auch mal was ungesundes zu essen, was im Fall von Magersucht bedeutet „psychisch gesünder“. Es geht immer um das geistig, seelische Wachstum.
  7. Dein Körperbewusstsein ist verbunden mit Gaia (falls keine Konflikte diesbezüglich vorliegen). Dementsprechend strebt dein Körper ins Leben. Denn er will Leben. Du kannst also davon ausgehen das deine Testung dir immer Antworten liefern wird, die dich näher ans Leben führen. Es geht darum mehr qualitatives Erleben im Leben zu haben. Dein Körper kennt den Weg ins Leben. Vertraue ihm. Er weiß auch genau welche scheinbaren Umwege gegangen werden müssen um die aktuelle Erfahrung zu einem harmonischen Ende zu bringen. Falls du gerade eine schwere suizidale Phase durchläufst wird dein Körper dich möglicherweise bis an den Rand des Selbstmordes führen. Falls du dir nicht das Leben nimmst, wirst du aus dieser Erfahrung zurück kehren und nie wieder daran denken dir das Leben nehmen zu wollen. In diesem Fall beinhaltet dein Lernprozess, sich mit dem Thema Freitod sehr ernst auseinander zu setzen. Falls du ernsthaft suizidale Gedanken haben solltest, bitte ich dich, dich jemandem anzuvertrauen und niemals aufzugeben.
  8. Der Test lebt nicht dein Leben für dich! Der Test ist nicht dazu gedacht entscheidende Fragen der eigenen Lebensführung zu klären. Zumindest nicht dauerhaft! Einige Menschen haben die Tendenz, Entscheidungen von anderen Menschen treffen zu lassen, um sich dann anzuschließen. Das hat im Kern den Zweck die Verantwortung für das eigene Leben abzugeben.  In einem normalen ausgewogenen Rahmen ist das völlig Ok. Problematisch wird es, wenn jemand sein gesamtes Leben durch andere entscheiden und leben lässt. Solche Menschen neigen möglicherweise auch dazu, den Test für genau solche Fragen zu Rate zu ziehen. Der Test nimmt dir nicht dein Leben ab. Er ist viel mehr ein Werkzeug zur Selbstermächtigung. Das ist das Gegenteil von dem Gedanken andere Instanzen über das eigene Leben entschieden zu lassen. 
  9. Ernsthafte gesundheitliche Entscheidungen solltest du auf jeden Fall und immer auch mit deinem Arzt besprechen. Der Muskeltest kann dir ein Hinweisgeber sein. Aber ob das zwicken in der Brust nun Krebs ist oder nicht, sollte dein Arzt diagnostizieren.

Wie gehts weiter?

Im nächsten Artikel wird es bereits ein Stück weit ans eingemachte gehen. Ich werde dir eine nette Schablone anreichen die dir eine klare ethische Testung sehr viel einfacher macht. Möglicherweise fällt es dir schwer passende Fragen zu stellen. Vielleicht bist du von deinen Ergebnissen verunsichert. Ich werde dir weitere Werkzeuge anreichen, die dir eine sehr klare Testung ermöglichen und dich dann hoffentlich „Idioten-sicher“ ans Ziel bringen. 😉

Bis dahin kann ich dir empfehlen, dich mit dem Test in der Praxis vertraut zu machen. Teste ganz normale Alltagsfragen. „Soll ich lieber Shampoo X oder Y benutzen?“ „Kann ich den nächsten Kaffee noch trinken oder bekomme ich wieder Sodbrennen?“ „Möchte ich lieber ein Schnitzel oder lieber eine Bratwurst?“ Betrachte anschließend das Test -Ergebnis und verstehe warum dein Körper dir geantwortet hat wie er geantwortet hat.

Wenn man anfängt „sich“ zu verstehen

Diese scheinbar doofen Fragen sind nur zu Übungszwecken. Es geht darum eine innere Sicherheit beim Testen zu finden. Das du schon ziemlich gut synchron in dir läufst, kannst unter anderem daran merken, das dir ein „Ja“ oder „Nein“ bereits als Gedanken im Kopf kommt, bevor du den Test vollständig machen konntest. Wir wollen trotzdem wissen was der Körper uns via Muskeln mitteilt.

Das ist kein Hinweis für Selbstverarsche, sondern dafür, das du dich deinem  Körperbewusstsein öffnest. Deine inneren Instanzen fangen an sich zu synchronisieren. Interessant sind dann die Fragen die im Kopf ein „Ja“ produzieren, und in der Testung ein „Nein“. Ein deutlicher Hinweis, für was auch immer.

Weitere „Serviervorschläge“

Der Test eignet sich hervorragend um im Supermarkt den Körper zu befragen, welche Lebensmittel er zur Zeit braucht. Für Menschen mit spirituellem Interesse könnten zum Beispiel die Frage nach der Aktivität der eigenen Chakren interessant sein. Die Frage könnte lauten: „Auf einer Skala von 1% bis 100%, wie aktiv ist mein Herzchackra? Mehr als 10%? Mehr als 20%?“ und so weiter. Im nächsten Schritt legt man z.B. seine Meditation entsprechend auf ein schwächelndes Chakra aus.

Es gibt 100.000 spannende Fragen die man seinem Körper stellen kann. Insbesondere wenn man die „energetischen“ Körperaspekte mit einbezieht. Im nächsten Artikel beschreibe ich dir detailliert wie du mit entsprechender Fragestellung deinen eigenen Erinnerungsspeicher durchforstest.

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